Die zweite Etappe führte uns von Gräfinthal nach Bebelsheim. Auf über zwölf Kilometer ging es Hügel hoch und wieder runter durch Wald und Wiesen. Was uns die ganze Zeit begleitete, war ein permanenter Knoblauchgeruch. Bärlauch überall in voller Blüte und echt hübsch anzusehen.
Aber was soll ich sagen, die immer wieder auftretenden Steigungen konnte auch diese nett anzusehende Wildpflanze nicht kompensieren. 15 Prozent war die heftigste Steigung – als untrainierte Flachländerin hat mich das ganz schön ins Schwitzen gebracht und dann war die Landschaft nicht einmal besonders sehenswert!

Die Highlights waren dann eher die Zaungäste bei unserer Tour. Im Wald waren viele Nistkästen angebracht und einer war nicht mehr ganz so kompakt, sodass wir durch einen Spalt den flauschigen Bewohner sehen konnten. Unsere ornithologischen Kenntnisse sind begrenzt, aber wir hofften auf eine Eule … Zum Schluss motivierten uns noch blökenden Schafe durchzuhalten.

Diese Tour war jetzt nicht so beeindruckend. Die Etappe eignet sich wohl am besten für Menschen, die gern ihre Ruhe haben und sich ein wenig auspowern möchten. Wobei noch anzumerken ist, dass auch die Geocaches an dieser Strecke nicht mehr gepflegt werden, von drei konnten wir nur einen finden …