Auf Entdeckungstour durch Berlin und die Welt

Berlin

Blick auf den Mauerbrunnen von vorne mit Wasserbecken.

Die sinkende Mauer im Invalidenpark

Der Invalidenpark war früher vielleicht mal das, was ich mir unter einem klassischen Park mit viel Grün und Schatten vorstelle. Die paar Bäume und Bänke, die dort zu entdecken sind, als Park zu bezeichnen, finde ich irreführend. Heute treffen sich dort jeden Freitag Schüler, um sich für ihre Zukunft einzusetzen. Sehenswert im Zuge meiner Tour entlang des geteilten Berlin ist die Skulptur der versinkenden Mauer.

Bronzefiguren von Karl Marx und Friedrich Engels.

Relikt aus DDR-Zeiten – das Marx-Engels-Forum

Letztens wollte ich eine Abkürzung nehmen, indem ich mich durch die paar Bäume schlage, die an der Karl-Liebknecht-Straße stehen. Peinlich genug, dass ich es nicht vorher wusste, befand ich mich dadurch im Marx-Engels-Forum. Das Forum ist momentan durch die Baustelle der U-Bahn Brachland. Zum Mauerjubiläum bietet es aber einen unverstellten Blick auf das Humboldt Forum. Hier steht ein Infopoint zu den Veranstaltungen und direkt an der Straße lässt sich eine imposante Figur ausmachen …

Haus des Lehrers mit Mosaik und Fernsehturm.

Das erste Hochhaus der DDR auf dem Alexanderplatz

Der Alexanderplatz mit seinem Fernsehturm war im November 1989 Schauplatz der größten genehmigten Demonstration in der DDR. Seitdem hat sich einiges auf dem Alex getan. Neue Gebäude entstanden und eigentlich ist immer irgendwo eine Baustelle. Rund um den Platz stehen, abgesehen vom Fernsehturm, weitere Bauten, die die typische Architektur der DDR widerspiegeln.

Ein weißes Gedenkkreuz auf grünem Gras vor einer rostbraunen Wand.

Mauergedenken ohne bunte Graffitis: Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Bernauer Straße gehört jetzt nicht unbedingt zu den Top-Straßen Berlins. Hier liegt der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am 9. November findet hier das öffentlichkeitswirksame Gedenken von Politikern an den Mauerfall statt. Den gesamten Tag über gibt es Veranstaltungen wie Konzerte und Zeitzeugen-Gespräche. Die Gedenkstätte verdeutlicht auf knapp 1,5 Kilometern wie sich die Mauer ohne Rücksicht auf die Anwohner durch die Stadt zog

Eingangsbereich Tränenpalast

Zu Besuch im Tränenpalast

Diese Woche feiert die Hauptstadt 30 Jahre Mauerfall und Friedliche Revolution. Zahlreiche Veranstaltungen, bunte Schnipsel am Brandenburger Tor und 3-D-Projektionen an Orten mit Bedeutung für die Berliner Teilung laden zum Vorbeischauen ein. Es gibt allerhand zu sehen und zu entdecken. Wer an weiteren Zeugnissen der Berliner Mauer oder Museen interessiert ist: Anlässlich der Jubiläumswoche stelle ich jeden Tag einen Ort vor, der das Thema Mauer, DDR-Geschichte und Deutsche Teilung auf sehenswerten Weise präsentiert. Die erste Station ist der kostenlose Tränenpalast.

Comiczeichnung von drei bunten Fantasiewesen an einem Hauseingang

Für lauffaule Street Art-Fans: das Urban Nation Museum

Fassadenmalerei, Graffiti oder Kunst im öffentlichen Raum – im Urban Nation Museum for Contemporary Art bekommen Besucher einen Einblick davon, welche Spektren Street Art umfasst. Das Museum steht in der Bülowstraße und wer schon einmal da ist, sollte gleich einen Blick auf die Fassaden der Gebäude rundherum werfen.

Märchen raten im Volkspark Friedrichshain

Am Eingang des ältesten öffentlichen Parks Berlins liegt der Märchenbrunnen. Sein Name stammt von den Figuren, die den Beckenrand bevölkern. Der Brunnen gilt als größte öffentliche Brunnenanlage aus der Kaiserzeit in Berlin. Was aber wichtiger ist: Er ist ein kleines Idyll in der Großstadt und nach einem Jahr Zwangspause sprudelt der Brunnen wieder.

Kleiner Hund, der sich mit seiner Zunge über die Nase leckt.

Die besten Hot Dogs der Stadt

Als Vegetarier ist es nicht einfach, Hot Dogs zu mögen. Aber Berlin bietet als geheime Vegetarier- und Veganer-Hochburg glücklicherweise viele Alternativen zur Wurst aus Fleisch. Meine zwei liebsten Hot-Dog-Entdeckungen machen nicht nur mich glücklich, sondern auch Fleischesser.

Mitmachaktion zum Thema kalt aufgebrühter Kaffee mit Kostproben und Fragebogen

Veranstaltungstipp: Die Lange Nacht der Wissenschaften

Einmal im Jahr findet die angeblich klügste Nacht des Jahres statt. Unis und andere wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und Potsdam präsentieren ihre Arbeit für alle Interessierten. Von Planeten und Sternenhimmel bis hin zu den kleinsten Bestandteilen des Lebens wird in dieser Nacht alles thematisiert, was die Welt an Fragen zu bieten hat.

Schild am Untergrund-Bahnhof Oranienburger Straße

Zwischenstopp am Bahnhof Oranienburger Straße

Bahnhöfe haben es mir angetan. In der Wartezeit auf die nächste Bahn gucke ich mir neben den durchhastenden Menschen immer auch den Bahnhof an. Im Bahnhof Oranienburger Straße gibt es historische Fotos und Riefelbilder zu entdecken.