Auf Entdeckungstour durch Berlin und die Welt

Berlin

Mandelmilch, Lupinenpudding und Seitan – die VeggieWorld

Vegetarier oder Veganer haben es in Berlin einfach, auch auswärts essen zu gehen. Angeblich gibt es in der Hauptstadt gemessen an der Zahl der Einwohner die meisten Veganer und veganen Restaurants Europas. Als Vegetarier ist die vegane Lebensweise für mich besonders spannend, aber aufgrund persönlicher Vorlieben bei der Ernährung noch nicht umsetzbar. Da Essen und Messen mit Essen aber zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören, war der Besuch der VeggieWorld quasi verpflichtend.

Das JapanFestival Berlin – Bunt und bildend

Eines meiner Traumziele ist Japan. Da ist es nur konsequent, dass ich mir das JapanFestival nicht entgehen lasse. Seit elf Jahren findet es in Berlin statt und bringt Besuchern in der Urania die japanische Kultur näher.

Bunte Kachel im Restaurant Al Andalus

Ein Hoch auf die spanische Küche

Für einen entspannten Abend mit gutem Essen ist die spanische Küche mit ihren Tapas perfekt. Kleine Gabelkämpfe und Diskussionen, welche Tapas unbedingt auf den Tisch gehören, verschönern den Abend. Umso besser, dass ich in Laufnähe ein charmantes spanisches Restaurant entdeckt habe, in dem alle meine Lieblinge wie die Papas con Mojo, Pimientos und Tortilla auf der Speisekarte stehen.

Marmorfigur von Alois Senefelder

Woher der Senefelder Platz seinen Namen hat

Der Senefelder Platz ist ein guter Startpunkt für die Suche nach einem Restaurant oder einer Bar. Direkt neben dem U-Bahn-Ausgang steht, umrahmt von wuchernden Sträuchern und Unkraut, ein Denkmal des Namensgebers für diesen Platz.

Blick auf den Mauerbrunnen von vorne mit Wasserbecken.

Die sinkende Mauer im Invalidenpark

Der Invalidenpark war früher vielleicht mal das, was ich mir unter einem klassischen Park mit viel Grün und Schatten vorstelle. Die paar Bäume und Bänke, die dort zu entdecken sind, als Park zu bezeichnen, finde ich irreführend. Heute treffen sich dort jeden Freitag Schüler, um sich für ihre Zukunft einzusetzen. Sehenswert im Zuge meiner Tour entlang des geteilten Berlin ist die Skulptur der versinkenden Mauer.

Bronzefiguren von Karl Marx und Friedrich Engels.

Relikt aus DDR-Zeiten – das Marx-Engels-Forum

Letztens wollte ich eine Abkürzung nehmen, indem ich mich durch die paar Bäume schlage, die an der Karl-Liebknecht-Straße stehen. Peinlich genug, dass ich es nicht vorher wusste, befand ich mich dadurch im Marx-Engels-Forum. Das Forum ist momentan durch die Baustelle der U-Bahn Brachland. Zum Mauerjubiläum bietet es aber einen unverstellten Blick auf das Humboldt Forum. Hier steht ein Infopoint zu den Veranstaltungen und direkt an der Straße lässt sich eine imposante Figur ausmachen …

Haus des Lehrers mit Mosaik und Fernsehturm.

Das erste Hochhaus der DDR auf dem Alexanderplatz

Der Alexanderplatz mit seinem Fernsehturm war im November 1989 Schauplatz der größten genehmigten Demonstration in der DDR. Seitdem hat sich einiges auf dem Alex getan. Neue Gebäude entstanden und eigentlich ist immer irgendwo eine Baustelle. Rund um den Platz stehen, abgesehen vom Fernsehturm, weitere Bauten, die die typische Architektur der DDR widerspiegeln.

Ein weißes Gedenkkreuz auf grünem Gras vor einer rostbraunen Wand.

Mauergedenken ohne bunte Graffitis: Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Bernauer Straße gehört jetzt nicht unbedingt zu den Top-Straßen Berlins. Hier liegt der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung. Am 9. November findet hier das öffentlichkeitswirksame Gedenken von Politikern an den Mauerfall statt. Den gesamten Tag über gibt es Veranstaltungen wie Konzerte und Zeitzeugen-Gespräche. Die Gedenkstätte verdeutlicht auf knapp 1,5 Kilometern wie sich die Mauer ohne Rücksicht auf die Anwohner durch die Stadt zog

Eingangsbereich Tränenpalast

Zu Besuch im Tränenpalast

Diese Woche feiert die Hauptstadt 30 Jahre Mauerfall und Friedliche Revolution. Zahlreiche Veranstaltungen, bunte Schnipsel am Brandenburger Tor und 3-D-Projektionen an Orten mit Bedeutung für die Berliner Teilung laden zum Vorbeischauen ein. Es gibt allerhand zu sehen und zu entdecken. Wer an weiteren Zeugnissen der Berliner Mauer oder Museen interessiert ist: Anlässlich der Jubiläumswoche stelle ich jeden Tag einen Ort vor, der das Thema Mauer, DDR-Geschichte und Deutsche Teilung auf sehenswerten Weise präsentiert. Die erste Station ist der kostenlose Tränenpalast.

Comiczeichnung von drei bunten Fantasiewesen an einem Hauseingang

Für lauffaule Street Art-Fans: das Urban Nation Museum

Fassadenmalerei, Graffiti oder Kunst im öffentlichen Raum – im Urban Nation Museum for Contemporary Art bekommen Besucher einen Einblick davon, welche Spektren Street Art umfasst. Das Museum steht in der Bülowstraße und wer schon einmal da ist, sollte gleich einen Blick auf die Fassaden der Gebäude rundherum werfen.