Die neunte Etappe des Bliessteigs führt auf 11 Kilometern von Höchen nach Bexbach. Mit dem Höcherberg erreichen wir den höchsten Punkt des Bliessteigs, zugleich ist der Berg die höchste Steinkohlebergehalde Deutschlands.
Auf dem Höcherberg erwartet uns ein Gasthof, die neunte Stempelstelle und der Höcherbergturm. Von dem ließe sich ein Blick auf das umliegende Land werfen, wenn denn nicht Montag wäre. Da haben der Turm und der Gasthof geschlossen …

Der Weg führt weiter durch den Wald und zu zwei Brunnen, dem Karlsbrunnen und dem Hollerbrunnen. Den Hollerbrunnen müssen wir erst einmal suchen. Die Namensbedeutung von „holler“ als hohl hilft uns weiter, so finden wir die kleine Wasserquelle unter einem Baumstamm.

Entlang eines Baches nähern wir uns unserem Ziel Bexbach. Einen Abschnitt lang bestimmt das Kraftwerk unsere Aussicht und das Knistern des Umspannwerks sorgt für Gänsehaut. Nach der Umrundung eines Weihers landen wir wieder im bewohnten Teil von Bexbach und nähern uns dem Kulturbahnhof, wo wir die letzte Stempelstelle finden.

Wir haben alle Stempel zusammen und laut den Informationen, die wir uns ergoogelt haben, gibt es jetzt bei der Touristeninformation eine Belohnung. Allerdings nicht in Bexbach, wie wir erfahren, sondern in Homburg. Gut, dass wir dort auf dem Weg nach Saarbrücken vorbeikommen …
Fazit: Die Etappe ist landschaftlich abwechslungsreich mit kleinen Steigungen, einem kleinen Abschnitt auf einem Hügelkamm, den Brunnen, Bächen und grünen Lichtungen.