Auf Entdeckungstour durch Berlin und die Welt
Felsen, der über einen Weg ragt. Unter dem Felsen ist ein Raststätte mit Bank und Tisch.

Der Bliessteig: Buntsandsteinfelsen

Die fünfte Etappe des Bliessteigs führt uns auf etwa 12 Kilometer von Kirkel nach Schwarzenacker. Die Highlights dieser Tour sind die Felsformationen und die Klosterruine Wörschweiler.

Kirkeler Felsenpfad

Während wir den Bliessteig wandern, teilt sich der Wanderweg die Strecke häufig auch mit anderen Wanderwegen wie dem Jakobsweg oder auf dieser Etappe mit dem Kirkeler Felsenpfad. Das Schöne am Kirkeler Felsenpfad ist, dass es dazu eine App gibt, die sich „Lauschtour Kirkeler Felsenpfad“ nennt. So bekamen wir zu einigen Felsformationen Erklärungen zur Entstehung oder zur Nutzung als Steinbruch. Aber auch lokale Sagen sind Thema. Spannend sind etwa die Hollerlöcher, die nach der germanischen Göttin Hulda benannt sind, die wir heute auch als Frau Holle kennen.

Kleine Höhle in einem Felsen.

Der Weg entlang der Buntsandsteinfelsen ist schmal, aber sehr abwechslungsreich und sehenswert.

Löwenzahn mit einem Schmetterling.

Geradezu langweilig ist dann der nächste Abschnitt entlang des Schmetterlingpfades. Nur ein Schmetterling flattert uns über den Weg. An einem Parkplatz machen wir Rast, suchen einen Geocache, der thematisch zum Taubental passt und erfahren, dass hier auch Wildkatzen leben. Auch von denen konnten wir leider keine entdecken.

Tauben-Cache an einem Baum.

Die Klosterruine Wörschweiler

Der nächste Abschnitt führt über einen langen stetigen Anstieg zur Klosterruine Wörschweiler. Nur zwei Fahrradfahrer überholen uns, ansonsten ist die Ruine menschenleer als wir oben ankommen. Der Anstieg hat sich gelohnt, denn es gibt noch reichlich Reste des Zisterzienserklosters zu sehen. Auch hier gibt es eine Lauschtour, die über das Mönchsleben und das Kloster berichtet. Neben teilweise erhalten Grundmauern sind auch einige Grabplatten zu sehen.

Klosterruine mit Steinmauern.

Der Abstieg nach Schwarzenacker hat es dann aber in sich. Das Gefälle beträgt teilweise 21 Prozent. Für weniger Abenteuerlustige gibt es auch einen entspannteren Weg hinunter, der aber nicht Teil des Bliessteigs ist. Unten angekommen, fühlten sich meine Beine jedenfalls ziemlich wackelig an. Wir folgten dem Bliessteig weiter zum Römermuseum, um an einen weiteren Stempel zu gelangen. Bisher lagen die Stempelstellen immer direkt an der Route des Bliessteigs. Diesmal hingegen findet sich die Stempelstelle hinter dem Museum auf einem Parkplatz.

Warnschild, dass darauf hinweist, das der Pfad sehr steil ist.

Fazit: Der Anfang und der Abschluss der Etappe sind sehr abwechslungsreich und machen die dazwischen geradezu langweilig anmutenden Waldwege wett. Allerdings ist die Strecke nicht unbedingt für Leute zu empfehlen, die unter Höhenangst leiden.

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