Die siebte Etappe des Bliessteigs führt von Homburg nach Jägersburg. Die Etappe hat eine Länge von fast 15 Kilometern. Da wir aber zu unserer Unterkunft in Homburg mit Bus zurück müssen und die nächste Etappe nur acht Kilometer hat, haben wir die Strecke etwas gekürzt und sind nur bis Erbach gelaufen.
Die Highlights der Tour waren eher zufällig: ein Reh, das unseren Weg kreuzte und eine Einkehr in der PWV Kehrberg-Hütte. Während unserer bisherigen Wanderung haben wir allerlei Vögel und Waldbewohner gesichtet, aber das Reh direkt vor uns auf dem Weg war schon etwas Besonderes.

Ebenso sind wir schon an zahlreichen Einkehrmöglichkeiten vorbeigelaufen, die aber oft geschlossen hatten (vielleicht ist noch nicht Saison? oder es lohnt sich unter der Woche nicht?) Daher war unsere Begeisterung groß, als wir nach dem Erklimmen des Kehrbergs eine kühle Johnannisbeerschorle und ein Käsebrot präsentiert bekamen.
Ansonsten verläuft die Etappe durch Landschaften, die wir in den letzten Tagen reichlich gesehen haben. Einzig die Karlsbergquelle und der davor liegende Weiher machen diese Etappe anders als die anderen.

Der Weg führt weiter zu den Ruinen einer Orangerie, von der aber gerade noch ein paar Mauerreste erhalten sind. Immerhin lässt sich hier mit schöner Aussicht Pause machen.

Im Vergleich zu den anderen Etappen des Bliessteigs sind hier die Wegmarkierungen spärlicher, sodass wir zweimal vom Weg abgekommen sind. Wer sich in der Gegend nicht auskennt, muss auf der Etappe genauer hingucken …
Fazit: Ein schöne Etappe mit Wasser, Anstiegen und vielen Waldwegen, die sich aber nicht wesentlich von den anderen unterscheidet.